Fairer Start, kein Pre-Mine, kein Vorverkauf
Kaspa startete im November 2021 ohne Pre-Mine, Vorverkauf oder vorab zugeteilte Coins und wird von der Community getragen. Dieses Startmodell folgt den Verteilungsgrundsätzen der frühen Proof-of-Work-Währungen.
GHOSTDAG, Konsens auf einem BlockDAG
Kaspa setzt GHOSTDAG ein, ein Konsensprotokoll, das Proof of Work mit einem gerichteten azyklischen Graphen (DAG) statt einer linearen Kette verbindet. Mehrere Blöcke können gleichzeitig entstehen und in den DAG aufgenommen werden, statt als Waisen zu verfallen.
Bestätigung nur durch Netzlaufzeit begrenzt
Die Bestätigungszeiten hängen im Wesentlichen an der Netzlaufzeit, nicht am Konsensverfahren. Anders als bei klassischen Proof-of-Work-Ketten, wo die Blockzeit ein Sicherheitsparameter ist, entkoppelt Kaspas Architektur Blockfrequenz und Sicherheit — Bestätigungen erfolgen dadurch rasch.
Sicherheitsschwelle von 50 %
Kaspa zielt auf eine Sicherheitsschwelle von 50 Prozent, getragen von verteiltem Mining: Das Netzwerk bleibt sicher, solange keine Instanz mehr als die Hälfte der Rechenleistung kontrolliert — das übliche Modell byzantinischer Fehlertoleranz bei Proof of Work.
Fünf Merkmale des Netzwerks
Kaspa verbindet fünf Entwurfsziele: die Grundsätze harten Geldes nach Bitcoins Sicherheitslogik, eine Sicherheitsschwelle von 50 %, Dezentralisierung durch rasche Blockerzeugung, schnellere Bestätigungen als konkurrierende PoW- und PoS-Netzwerke sowie Smart Contracts über Rollup-Lösungen.
Infrastruktur für Skalierbarkeit
Zur Skalierbarkeit tragen technische Bausteine bei: Reachability zur Abfrage der DAG-Topologie, Verfahren zum Beschneiden von Blockdaten, vereinfachte Zahlungsnachweise (SPV) und geplante Subnetze — Vorarbeiten für spätere Layer-2-Lösungen und weniger Daten auf der Kette.